Kleiner Jugendtreff GoHin darf nicht sterben!

Unterstützungsaktion                                                                              rettet.gohin@schrebers.de

Eigentlich wollten Jugendliche, Mitarbeiter und Freunde des Klei­nen Jugend­treffs GoHin am Hinrichsring 12 im Dezember das 15jährige Be­stehen Ihrer Einrichtung feiern. Daraus wird aber nichts – die Räume wurden vom Vermieter überraschend und ohne Begrün­dung zum 31. Dezember gekündigt.Anscheinend soll eine Mieterin aus der unmittelbaren Nachbarschaft mehr Miete anbieten.                                                                           Stehen Jugendliche und Mitarbeiter deshalb im nächsten Jahr vor verschlossener Tür?

Eine Tür, die im Dezember 2001 aufgeschlossen wurde, nachdem der Rat der Landeshauptstadt Hannover beschloss, dass für das Quartier Gorch-Fock-Straße / Hin­richsring, in dem sehr viele Jugendliche, darunter 50% mit Migra­tionshinterg­rund leben, ein fester Anlaufpunkt mit pädagogi­scher Betreuung eingerichtet wer­den soll.

Die Schreberjugend Hannover e.V. wurde mit der Trägerschaft betraut und hat damit nicht nur viel Verantwortung, sondern auch finanzielle Risiken übernommen.

Mit dem Sozialpädagogen Chris­tian Sandow und der Pädagogischen Psychologin Simone Frauendorf betreuen zwei engagierte Mitarbeiter die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren aus den unterschiedlichsten Kulturen.

Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit mit

  • dem Lückekinderprojekt Wellen­brecher des Kreisjugendwerkes der Arbeiter­wohlfahrt;
  • dem Nachbar­schaftstreff List Nord­Ost, ebenfalls Schreberjugend;
  • der GoHin Runde, welche z.B. Nachbarschaftsfeste und das Fest der Stadtteil­runde List NordOst mit organisiert;
  • der Sozialräumlichen Koordinierungsrunde Vahrenwald List unter Leitung des Fachbereiches Jugend und Familie der LH Hannover

Weitere Angebote in den Räumen des Kleinen Jugendtreff GoHin sind.

  • das Musikprojekt „Musik im GoHin“ mit dem Mu­sik­Zentrum Hannover gGmbH u.a. auch mit dem Rapper Spax;
  • das Musikprojekt „Sound and Vision in GoHin“ ebenfalls mit dem Mu­sik­Zent­rum Hannover gGmbH;
  • das Projekt „Kunst für Kinder“ vom In­tegrativen Musik und Kunstverein IMUK e.V.;
  • die alle sechs Wochen stattfindenden „Nachbarschaftsabende“;
  • Betreuung von Jugendlichen aus der Jugendgerichtshilfe;
  • geplante Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsunterkunft Hebbelstraße.

Wo finden diese Angebote nach einer Schließung des Kleinen Jugendtreffs GoHin ein Zuhause oder müssen sie aufgegeben werden?                                                                             Sind die langsam gewachsenen Arbeiten und Aufgaben, welche auch das langjäh­rig aufgebaute Vertrauensverhältnis zu den Eltern mit ein­beschließt, am Ende des Jahres vernichtet?                                                                                                                                       Stehen Jugendliche und Mitarbeiter vor verschlossener Tür?                                                Müssen notfalls sogar zwei Mitarbeiter entlassen werden, weil der Kleine Ju­gendtreff GoHin keine Fortführung findet?

Auf keinen Fall!                                                                                                                              Die Schreberjugend Hannover e.V. sucht nun dringend nach geeig­neten Räu­men, die für die Jugendar­beit geeignet sind und braucht aktive Unterstützung – besonders von der Politik – die vor über 15 Jah­ren die Notwendigkeit für eine Einrichtung im Quartier und die Schaffung für Räumlichkeiten beschloss. Hier darf die Schreberjugend Hannover e.V. nicht alleine gelassen werden!

Deshalb bitten wir um die Zusendung einer Mail – gerne kann auch die Vorlage genutzt werden – an rettet.gohin@schrebers.de. Diese werden wir dann in ausgedruckter Form an die Landeshauptstadt Hannover weiterleiten.

Vorlage:                                                                                                                                           Sehr geehrte Damen und Herren , da das Mietverhältnis für den Kleinen Jugendtreff GoHin überraschend gekündigt wurde, muss nach über 15 Jahren unverzichtbaren Einsatz für das friedliche Zusammenleben aller Generationen und Kulturen im Quartier Gorch-Fock-Straße / Hinrichsring die Einrichtung zum 31.12.2016 geschlossen werden. Damit die Jugendlichen und die zwei Mitarbeiter im neuen Jahr nicht vor verschlossener Tür stehen und die Arbeit ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann, bitten wir Sie, sich für die schnelle Schaffung von anderen Räumlichkeiten im Quartier einzusetzen.

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